Möglichst viele Schweizer Zugs-km in 24 Stunden

 

Mit dem schweizerischen öffentlichen Verkehr auf den schnellsten Strecken ununterbrochen unterwegs um 2000 km zu erreichen.Geschafft wurden am 1998 wegen zwei markanten Verspätungen nur 1957 km.

 

Simon Scherrer und ich starteten in Beinwil am See um 20:56 Uhr. Über Lenzburg, Bern und Brig fuhren wir nach Domodossola als Vorbereitung für die 2000 Kilometer. Von 2:10 Uhr bis 4:12 Uhr waren wir in Domodossola und wollten nach Norden. Nachdem um 4:12 Uhr unsere Stoppzeit begonnen hatte schlief ich am Boden liegend ein der Hoffnung, der Zug hole die 37 Minuten Verspätung wieder auf.

Als wir erwachten, war noch Verspätung dazugekommen, deshalb stiegen wir un Morges um anstatt in Genève und verloren 94 km. Ab Lausanne hatten wir einen IC nach Zürich. Im Vierstunden-Takt ging es wie folgt weiter: Zürich-Bern-Olten-Bern-Zürich-Bern-Zürich (jeweils ohne Halt). Die letzte Unregelmässigkeit liegt darin, dass wir anstatt um 18:47 Uhr schon um 18:44 Uhr in Bern waren und18:45 Uhr zurückfuhren. Jener Zug hatte dann aber Verspätung, so dass wir umplanen mussten. und nochmals 26 km verloren. Am Abend fuhren wir nach Bad Ragaz und zurück und mit der S-Bahn nach Wetzikon und Effretikon (Ausnutzung der Zeit, die vom Takt übrig blieb). Mit dem letzten Zug kamen wir nach Basel und punkt zwei Uhr startete der Nachtzug ins Tessin. Um genau 4:12 Uhr bestimmten wir unsere Position auf 2 km vor dem Gotthard-Südportal und hatten somit 2028 km innnerhalb 24 Stunden auf dem schweizerischen Schienennetz zurückgelegt. Leider standen uns damals nur die „Tarif-Kilometer“-Angaben zur Verfügung. Ein Tarif-Kilometer ist auf gewissen Stecken aber länger als ein wirklicher Kilometer. 6 Jahre später rechnete ich diese Tour mit den wirklichen Kilometern nach und kam auf 1957 km. Im Lugano stiegen wir auf den Gegenzug um.

                                                              

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