Möglichst viele
Schweizer Zugs-km in 24 Stunden
2000 km geschafft!
Mit dem schweizerischen öffentlichen Verkehr auf den schnellsten
Strecken ununterbrochen unterwegs um 2000 km zu erreichen.Mit
der Bahn 2000 hat es im Jahr 2005 knapp für 2000 km gereicht.
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Nach dem Misserfolg des 2000-km-Projekts von 1998 erhoffte ich mir
vom Fahrplanwechsel 2004 mit der ersten Etappe der Bahn 2000 neue Möglichkeiten
möglichst viele km im Schweizer Schienennetz fahren zu können. Die Analyse des
Kursbuches ergaben 2202,78 km in 24 Stunden.
Simon Scherrer und ich trafen uns in Olten um 22:31 Uhr und fuhren nach Bern um Anlauf zu holen.
Unser erster IC für das 2000-km-Projekt fuhr um 23:33 Uhr (anstatt 23:30 Uhr)
ab, also liessen wir die Zeit von da an gelten. In Zürich lösten wir die
Zuschlagsbillete für die Nacht-S-Bahnen. Um ein Uhr
ging es dann über Winterthur nach St. Gallen weiter. Mit der gleichen Nacht-S-Bahn fuhren wir wieder nach Winterthur zurück. 3:30
Uhr weiter nach Zürich und nochmals nach Winterthur. Dabei sahen wir
bedenkliche Gestalten und Vorfälle unter den nicht mehr nüchternen Passagieren.
Als wir dann mit der ersten „normalen“ S-Bahn um 5:12 Uhr in Zürich ankamen,
freuten wir uns auf die schnellen Züge. Der Schnellzug 5:19 Uhr hatte aber
einen Lokomotivschaden, deshalb wurde ausgerufen, Reisende nach Aarau sollen
den 5:34 Uhr-Zug nehmen, deshalb wechselten wir das Fahrzeug um möglichst bald
weg zu kommen. Um 5:34 Uhr fuhr dann der andere Zug ab, unser Zug erst
nachher. Um den Schaden gering zu
halten, kehrten wir in Lenzburg um und fuhren nach Zürich zurück, denn nur die
ganz schnellen Züge können uns zum Erfolg verhelfen. Beim zweiten Anlauf
klappte es mit der Verbindung ohne Halt bis Bern. Es gelang uns sogar ein
Null-Minuten-Umsteigen nach Zürich zurück. Um gleich nach Bern zurück zu
fahren, konnten wir in Zürich sonderbarerweise sitzen bleiben, der Zug fuhr
dann aber mit 9 Minunten Verspätung ab. Deshalb
blieben wir auch in Bern sitzen und rannten in Lausanne zum ICN nach Biel und Olten. Olten-Bern-Zürich wäre
fahrplanmässig sehr gut aufgegangen, doch der Zug fuhr in Bern einfach nicht
ab. Durchsagen gab es keine. Als dieser Zug sich dann doch bewegte blieb er
auch auf offener Strecke wieder stehen. Insgesamt 18 Minuten Verspätung
sammelten sich an, bis wir in Zürich ankamen, eine Erklärung oder
Entschuldigung gab es nie. Als „Zeitvertrieb“ fuhren wir von Zürich HB nach Hardbrücke und zurück und kassierten 3,2 km dafür. So kamen
wir um eine halbe Stunde versetzt wieder in den Takt. Doch in Bern gab es
wiederum kein pünktliches Abfahren, deshalb zogen wir den IC nach Olten und Aarau vor. Eine Minute Verspätung reichte aber,
dass wir in Aarau zwar ausstiegen, aber den Retourzug doch nicht erwischten, so
blieben wir eine halbe Stunde lang stecken. In Zürich reichte es dann nur auf
den IC nach Basel, von Basel aus kamen wir nach Bern. Doch als wir in Bern auf
die Abfahrt des ICs nach Zürich warteten erlautete eine Durchsage, die
hintersten drei Wagen seien defekt. So mussten die Leute den Wagen wechseln und
der Zug hatte 12 Minuten Verspätung in Zürich. Diesmal fuhren wir nach
Stadelhofen und zurück um aus der verlorenen halben Stunde wenigstens noch 3,5
km zu machen. In Bern ankommend hatten wir bereits wieder 6 Minuten Verspätung,
deshalb kehrten wir diesmal in Fribourg. Auf der Fahrt nach Olten
rechneten wir nochmals alles durch und stellten fest, dass wir noch maximal
2042 km schaffen könnten, wenn wir bis Zürich sitzen bleiben würden. Also weit
entfernt von den projektierten 2202,78 km; und dabei wäre der Heimweg erst noch
erschwert. Da es auch auf direktem Heimweg auf über 2000 km reichte, trennten
wir uns in Olten. Simon schaffte es in diesen 24
Stunden noch bis Lenzburg und erzielt 2009 km, Bei mir stoppte die Zeit in Itingen BL und ergaben 2006 km.
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Zeit |
Abfahrts- ort |
Distanz (in km) |
Verspätung |
Folgen |
km-Verlust |
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23:33 |
Bern |
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2:24 |
St. Gallen |
199,59 |
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3:54 |
Zürich |
82,56 |
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4:24 |
Winterthur |
25,43 |
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5:56 |
Lenzburg |
60,01 |
15 min |
Lenzburg retour anstatt Bern |
-38,77 |
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6:26 |
Zürich |
31,85 |
|
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7:30 |
Bern |
117,03 |
|
|
|
|
8:28 |
Zürich |
117,03 |
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9:35 |
Bern |
117,03 |
9 min |
sitzen bleiben: Lausanne-Schleife |
-27,45 |
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10:45 |
Lausanne |
96,97 |
5 min |
keine |
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12:20 |
Olten |
167,41 |
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|
12:56 |
Bern |
62,23 |
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14:16 |
Zürich |
117,03 |
18 min |
½ Stunde Verlust dafür Hardbrücke |
-33,47 |
|
14:22 |
Hardbrücke |
1,60 |
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|
14:28 |
Zürich |
1,60 |
|
|
|
|
15:29 |
Bern |
117,03 |
4 min |
nach Aarau anstatt nach Zürich |
-36,67 |
|
17:00 |
Zürich |
117,03 |
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|
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|
17:54 |
Basel |
90,09 |
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18:58 |
Bern |
102,28 |
2 min |
keine |
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|
20:12 |
Zürich |
117,03 |
12 min |
½ Stunde Verlust dafür Stadelhofen |
-33,17 |
|
20:21 |
Stadelhofen |
1,75 |
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|
20:26 |
Zürich |
1,75 |
|
|
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21:55 |
Fribourg |
148,22 |
6 min |
keine |
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23:33 |
Itingen BL |
112,44 |
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Umplanen Heimweg |
-27,25 |
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Total |
24 Stunden |
2006 km |
- |
- |
-196,78 |
Bericht auf englisch (by Simon Scherrer)
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