Survival-Trekking-Lager 2005

Zeit: 8.-15. Oktober
2005 Ort:
Ruzzac im Val Grande (Italien)
Veranstalter: Bibellesebund
Leiter: Konrad Weber
und Team
Halleluja,
das Lager war eine total schöne und gesegnete Zeit. Alle haben mitgeholfen
und Gott
hielt seine Hände über uns und suchte die Begegnung mit uns.
Lagertreff: Damit wir uns nochmals sehen, nochmals unsere
Erinnerungen aufleben können,
Fotos austauschen und
damit wir nochmals Maroni essen treffen wir uns am
Sonntag,
27. November zum Lagertreff. Ort
und genaue Zeit wird noch bekannt gegeben.
Wer teilnehmen möchte,
schreibe mir doch kurz (meine
Adresse)
Maroni-Rezepte: Liste mit den
einfachsten Maroni-Rezepten
Planung: Homepage vor dem Lager
Bericht:
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Am Samstag,
8.10.05, versammelten sich die 20 Teilnehmer und 5 Leiter in Zürich und Bern.
Der grösste Unfall des Lagers ereignete sich bereits auf der Zugsfahrt: Als unsere
Leute in Verbania aus dem Zug (cisalpino) stiegen, fuhr er mit offenen Türen
weiter, so dass es Knieverletzungen gab und 12 Personen erst in Stresa
aussteigen konnten. Freundlicherweise machte der Busfahrer, der uns nach
Rovegro brachte, einen Umweg über Stresa und nahm so alle mit. Auf dem Fussmarsch von
Rovegro nach Cicogna unterstützte uns unser Auto, so dass die meisten ein
Stück mitfahren konnten oder um den Rucksack erleichtert wurden. Ab Cicogna
wanderten wir via Pogallo zu "unserer" Alp "Ruzzac": Eine
Ansammlung von Ruinen auf einer offen bewaldeten Bergschulter, 50 m über dem
Bach. Sofort konnten wir uns einrichten (Plachen, Zelte, Hütten mit
Plastikfolien oder unter freiem Himmel). Da es schon früh eindunkelte,
erfolgte lediglich noch das Abendessen (Spaghetti mit Currysauce weil wir zu
faul waren, die Tomatensauce im Wald suchen zu gehen) und einen geistreichen
Input. Weil der Wald feucht war, richteten wir auch schon eine Feuerstelle
ein. Am Sonntag
mussten die Teilnehmer zuerst das Material für das Frühstück suchen gehen.
Die Leiter hatten nämlich beim Rekognoszieren im Juni etliche Nahrungsmittel
im Wald am Bach vergraben. Die Mädchen fanden das Versteck als erste, doch
wir mussten feststellen, dass die Mäuse unterdessen die Konfitüre, Öl,
Zwieback, Spaghetti und Erdnüsschen weggegessen hatten. So gab es dann
Nutella aufs Brot. Mit der Stillen Zeit in 5 Gruppen fuhren wir fort und vor
dem Mittag bereiteten wir noch einen Gottesdienst zum Gleichnis der Arbeiter
im Weinberg (Beträge in Gruppen) vor. Allgemeine Kennenlernspiele eröffneten
den Nachmittag, nachher wurden an |
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den Einrichtungen
weitergearbeitet, dabei entstand ein toller Lagerplatz, ein Weg zum Bach
hinab, eine Brücke und eine Gruppe ging Maroni sammeln, denn diese brachte es
bereits für die Maroni-Suppe zum Nachtessen. Mit Lagerfeuer, Liedergesang und
gemütlichem Beisammensein wurde der Abend abgerundet. |
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Am Montag gab es
nur Leckerli und Resten zum Frühstück (Mäuseschaden). Nach der Stillen Zeit
organisierten die Teilnehmer sich selbst einen Postenlauf im Wald am Bach.
Dieser war sehr lustig. Unterdessen verdichtetet sich der Nebel so stark,
dass es von den Bäumen tropfte. Am Nachtmittag boten die Leiter Workshops zu
verschiedenen Survival-Techniken an. Ein zweites Mal ging eine Truppe ca. 30
kg Maroni im Wald suchen. Aus denen wurde am Abend auf dem Feuer Vermicelles
hergestellt. Als Thematischen Abend
diskutierten die Männer unter sich und die Frauen unter sich über ihre
Geschlechterrolle. |
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Am Dienstag konnte
man nach dem üblichen Morgen-Programm und dem Griessbrei-Frühstück einem
biblischen Workshop beisitzen, dabei wurde über Themen wie Evangelisation,
Schöpfung, Israel und so diskutiert. Zum Mittagessen brieten wir uns
Maroni-Omeletten (von den 30 mitgenommenen Eiern hatten nur 17 überlebt). Es
folgten Gemeinschaftsspiele auf der Wiese von Pogallo (zuerst Schoggi-Rugby),
Gleichzeit sammelten einige Leiter zum dritten Mal Maroni. Am Abend fand im
Wald am Bach das Nachtspiel statt, in welchem zwei Gruppen (Deutsche gegen
Partisanen) der Geschichte der Region entsprechend um Informationen kämpften,
die sie durch Morse-Übertragung mittels Kabel oder Nachtsichtgerät mit
Guetzlis erkaufen könnten. |
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Am Mittwoch musste
man sich zuerst Maroni-Brot backen. Nach der Stillen Zeit packte man das
Material für den Zweitagesausflug und lief entweder auf dem Talweg via
Pogallo zur kleinen aber öffentlichen und für uns komfortabel eingerichteten
Hütte Pian di Boit, oder quer durch den steilen Wald über die Alp Brusa auch
nach Pian di Boit. Dabei konnte man auch einen Abstecher auf die Alpe
Busarasca machen oder die Seilbrücke überqueren. Gebratene Maroni mit
Käsesauce gab es zum Nachtessen. Als Teil des Wellness-Abends wurde auch eine
Sauna vor der Hütte eingerichtet. Mit Ausnahme von vier harten Typen
übernachteten alle in den zweieinhalb Stockwerken der Hütte. |
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Am Donnerstag
standen 11 Freiwillige um vier Uhr auf und machten sich auf zur
Nachtwanderung. Der Weg, der steil zur Bocchetta di Terza aufstieg, war gut
zu finden. Bis dorthin sah man einen tiefen Sternenhimmel. Da es auf dem Pass
schon ein Bisschen dämmerte, der Sonnenaufgang aber noch weit weg war,
suchten wir den Bergweg, der zwar gut markiert aber wenig begangen dem Grat
entlang und um zahlreiche felsige Ecken auf den Gipfel des Monte Torrione
(1985 m.ü.M.) führte. Genau auf den Sonnenaufgang dieses wunderschönen Tages
schafften es die meisten auf den Gipfel, wo wir sangen und Bisquits assen.
Die Aussicht war beeindruckend. Bis um zehn Uhr waren wir wieder in der Hütte
und assen mit allen zusammen Haferbrei. |
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Die Stille Zeit auf der
grünen Wiese bei der Hütte rundete unseren Besuch auf Pian di Boit ab, dann liefen
wir alle zurück nach Ruzzac. Am Abend fand ein Koch-Festival statt: In fünf
Gruppen versuchte man mit einem Rest von Nahrungsmittel und den verbliebenen
Maroni ein möglichst schmackhaftes Menü zu entwickeln; den ersten Preis
erhielt das Menü mit den Zucker-Maroni. Ein intensiver
Gebetsabend vereinte uns hernach. |
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Am Freitag
standen wir eine Stunde später auf als üblich, die Sonne schien bald, und wir
hatten nur noch Farmer-Stängel und wenig Schokolade zum Frühstück. Nach der
Stillen Zeit schauten wir gemeinsam nochmals alle unsere Einrichtungen an,
und Prämierten die besten Hütten. Nachher räumten wir sie
aber ab, so dass wir um ein Uhr Ruzzac so verliessen wie wir es angetroffen
hatten, mit Ausnahme des Kreuzes in der Mitte. Kurz vor Cicogna sammelten
wir Maroni und brieten sie gleich auf dem Gaskocher, leider wurden sie nicht
lind. Nachher unterstützte uns das Auto. Unterhalb Rovegro verliessen wir
aber die Strasse wieder und setzten uns bei einbrechender Dunkelheit in einem
flachen Wald nieder. Dort kochten wir Couscous zum Dosenfleisch, dann waren
alle Nahrungsmittel weg. Als Abschlussabend führten die Teilnehmer Hörspiele
auf, man briet Süssigkeiten und sang lange Lieder mit Gitarrenbegleitung.
Wegen des guten Wetters und der tiefen Lage (440 m.ü.M.) übernachteten alle
unter freiem Himmel im Kastanienwald. Am Samstag
standen zwei Leiter früher auf und gingen mit dem Auto in Verbania Gipfeli,
Joghurt, Frühstücks- und Lunchmaterial einkaufen. So begannen wir den letzten
Tag. |
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Eine gemütliche und
abschliessende Stille Zeit fand statt, bevor wir zusammenpackten und an den
Bahnhof liefen. Unglücklicherweise verlief sich noch jemand kurz vor dem
Bahnhof, konnte dann aber mittels Polizei wieder gefunden werden (wenn auch
erst drei Stunden später). Die meisten hatten aber noch genug Zeit, am Strand
beim Bahnhof im Lago di Mergozzo zu baden. Um halb zwei Uhr fuhren dann die
meisten nach einer hektischen Verabschiedungsrunde mit dem Zug wieder in die
Schweiz. |
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Weitere Bilder:
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Auf dem Hinweg |
Esther in der
Seilbrücke |
Guten Morgen! |
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Auf der
Tageswanderung |
Über den Wolken bei
Sonnenaufgang |
Kurze Eisenbahnfahrt |
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Auf der
Nachtwanderung Sonnenaufgang auf dem Monte
Torrione |
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Die Hütte Pian di Boit |
Der Monte Torrione |
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Ein Topf voll
Kastanien
Die Alpe
Busarasca |
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Am letzten
Lagerfeuer Letzter Abend |
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Bilder vom
Rekognoszieren im Juni:

Die Ruine des Palazzo
Sutermeister Das Val Pogallo:
links der Teil nach Ruzzac
in Pogallo
rechts der Teil zur Hütte Pian di Boit

Unterhalb von Pogallo,
da wo wir am Der Lagerort Ruzzac
vor dem Lager
meisten Maroni fanden

Der Bach unterhalb von
Ruzzac Auf dem Weg
zwischen
Pogallo und Cicogna