Die frei erfundene
Planung Aare-Maggia-NEAT
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Die direkteste und kürzeste NEAT (Neue Eisenbahn
Alpen Transversale) würde meiner Meinung nach von Basel nach Milano via
Zofingen, Wilisau, Entlebuch, Meiringen, Bignasco,
Locarno-Ascona, Agno und Chiasso
führen. |
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Die Bedeutung der Aare-Maggia-NEAT: rote Linie: Aare-Maggia-NEAT blaue Linien: bestehende Eisenbahnen |
Die Gesamtstrecke von Basel nach Chiasso beträgt auf dieser Route nur 227 km. Sie könnte
fast durchgehend mit 200 km/h befahren werden. Es würden Eurocityzüge von
Basel ohne Halt bis Milano (Fahrzeit 1 Std. und 30 min) verkehren, aber auch Interregios mit Halt in den oben erwähnten Stationen. Die Linienführung entspricht einer Flachbahn mit
einer maximaler Steigung von 10‰. Die Scheitelhöhe
beträgt 630 m.ü.M. Der längste Tunnel (Innertkirchen-Cavergno)
wäre mit 55 km etwas kürzer als der Basistunnel der Gotthard-NEAT.
Dafür wären weitere lange Tunnel (Glaubenberg 19 km, Brünig
9 km und Gambarogno 15,5 km) unabdingbar. Die Streckenführung im Detail: Basel-Zofingen Basel-Muttenz-Liestal folgt der bestehenden Linie
durch den Adlertunnel, ab Lausen in einen noch nicht existierenden Tunnel
nach Olten (Belchen-Basistunnel,
16 km, dieser Tunnel wäre ohnehin für den Anschluss der Nordwestschweiz ans
Mittelland notwendig). Das Südportal dieses Tunnels soll zwischen Olten und Wangen liegen, die neue Strecke fährt
geradlinig fort, durchstreift den Born und mündet vor der Festung Aarburg in
die alte Linie Olten-Luzern. Damit weist die Linie
von Liestal bis Zofingen keine einzige Kurve auf. |
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Zofingen-Wilisau Von Zofingen bis Reiden
wird die bestehende Eisenbahnlinie benutzt, südlich davon wird die Kurve von Dagmersellen abgekürzt. Durch Nebikon
hindurch gilt die alte Strecke. Die neue Linie zweigt dann ab, strebt östlich
von Schötz und westlich von Alberswil
weiter südwärts und erreicht Wilisau ganz im Osten
der Stadt (neuer Bahnhof). Wilisau – Entlebuch Eine neue Hochgeschwindigkeitslinie folgt der
alten Regionalbahn über Menznau Richtung Wolhusen, kurz nach Menznau
wird die Höhe von 600 m.ü.M. erreicht. Wolhusen wird abgekürzt, die neue Linie führt durch
mehrere kurze Tunnels durch den Rand des Napfgebiets, überquert beim
Zusammenfluss mit der Fontannen die Kleine Emme und
geht 1,6 km weiter südlich auf 630 m.ü.M. in den Glaubenbergtunnel
(19,5 km). Bereits 2 km südlich des Nordportals sollte ein unterirdischer
Bahnhof gebaut werden, von dem auf einer Adhäsionsbahn mit 70‰ durch einen
kurzen Tunnel Entlebuch erreicht werden könnte. Entlebuch – Meiringen Nach weiteren 17,5 km im Glaubenbergtunnel verläuft
ein Teil der Stecke auf konstanten 620 m.ü.M. im
Kanton Obwalden, oberhalb des Weilers Kleinteil. Auf den 2 km freier Stecke
ist kein Bahnhof vorgesehen, aber eine Verzweigung, mit der Luzern auf der zu
Normalspur ausgebauten Brünigstrecke bis Giswil und einer kurzen Neubaustrecke um Kleinteil herum
an die Aare-Maggia-NEAT angebunden wird. Mit diesem
Zubringer und dem folgenden neuen Brünigtunnel wird
auch die Reisezeit Luzern-Meiringen-Interlaken |
Vom Belchen-Basistunnel
durch den Born bis Aarburg |
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um ein vielfaches verkürzt. Der Brünigtunnel der Aare-Maggia-NEAT
ist 9 km lang, beginnt am Altibach bei Kleinteil
auf 620 m.ü.M. und endet bei Wiltschen
(2,5 km nordwestlich von Meiringen) auf 590 m.ü.M. Der neue Bahnhof von Meiringen
würde wenig südlich vom Bestehenden entstehen. Hier würde auch die neue
Normalspurstrecke von Interlaken via Iseltwald
einmünden. Damit wäre auch der Anschluss von Bern ins Tessin und nach Italien
verbessert. |
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Der Abschnitt bei Innertkirchen |
Meiringen – Bignasco Nach der Überquerung der Aare setzt sich die Aare-Maggia-NEAT nördlich von Willigen in einem Tunnel
durch den Aareschlucht-Riegel fort. Nach dem
2-km-Tunnel durchquert die Linie die Ebene von Innertkirchen
und sticht an deren Südende in den 55 km langen
Basistunnel, der das obere Haslital, den Grimselpass, das oberste Rhônetal,
das oberste Bedrettotal und das Val Bavona unterquert. Beim 19. km von Norden her würde ein
unterirdischer Bahnhof mit Schräglift nach Oberwald eingerichtet. Dieser
Zugang |
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wäre schon während dem Bau als Zwischenangriff
wichtig. Im Vergleich zum Gotthard-NEAT-Tunnel ist
bei diesem Basistunnel mit viel besserem Gestein zur rechnen. Das Südportal
läge 1 km nordwestlich von Cavergno auf 460 m.ü.M. Südlich von Bignasco
würde ein Bahnhof gebaut, der Anschluss auf die von mir geplante Lavizzara-Bahn bieten würde. Bignasco – Locarno-Ascona Von Bignasco bis Aurigeno verbaut die neue Linie die breite Schwemmebene
der Maggia. Die Linie würde deshalb auf Stelzen
oder auf einem Damm gebaut. Der Abschnitt von Cavergno
bis Someo ist übrigens der einzige, der 10‰ steil
ist, sonst werden 7‰ eingehalten. Im Bereich, wo die Maggia
den Bergriegel nach Ponte Brolla durchquert, sind
zwei Tunnel nötig um den Kurvenradius von 3,2 km einzuhalten. Auf einer
Stelzenbrücke wird die Maggia bei Ponte Brollla zweimal überquert, daraufhin auch die Melezza. Die Linie folgt fortan dem Westufer der Maggia auf einem Damm. Zwischen Losone
und Solduno entsteht der Bahnhof Locarno-Ascona.
Eine mehrheitliche unterirdische, 2,5 km lange Verbindungslinie würde den
Anschluss nach Locarno und Bellinzona gewährleisten. |
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Die Hängebrücke über den Lago
Maggiore |
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Locarno-Ascona – Agno Zwischen Flugplatz Ascona und Maggia
zieht die Linie weiter südwärts, nimmt die 2.Klassstrasse bei Saleggi ein und steigt auf einem Damm bis etwa 15 m über
Grund. Vom Ufer des Lago Maggiore setzt sie auf einer Hängebrücke (1,7 km,
mit einem Pfeiler in der Mitte) über den See über und sticht gleich oberhalb
der Station San Nazzaro in den Gambarognotunnel. Die Brücke würde, 20 m über dem Wasserspiegel, die Durchfahrt der Kursschiffe weiterhin erlauben. Zudem würde die Brücke zweistöckig gebaut, oben die Aare-Maggia-NEAT, unten eine Strasse, die San Nazzaro mit Ascona verbinden würde.
Dieser Tunnel würde eine Länge von 15,5 km aufweisen und bei Bioggio im Vedeggiotal wieder
zu Tage kommen. Gleich darauf könnte der neue Bahnhof Agno
Anschlüsse nach Lugano bieten. Agno-Chiasso Ähnlich wie die Autobahn verläuft die
modernisierte Eisenbahn mit zwei Tunnels durch die Ebenen von Agno und Grancia zum Seedamm
von Melide. Die neue Strecke wäre ab Melide gegenüber der alten Strecke begradigt in den
Kurven bei Bissone und Maroggia,
ebenfalls zwischen Capolago und Mendrisio.
Ein Verkürzungstunnel zwischen Mendrisio und Balerna wäre ohnehin schon seit langem notwendig. Von Chiasso besteht
bereits der Monte-Olimpino-Tunnel, die darauf
folgende italienische Linie nach Milano müsste bis Seveso
etwas begradigt werden, und schon ist man mit Hochgeschwindigkeit vor den Toren
der Metropole Milano. |
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Die Streckenführung im Detail auf
Karten:
