{12.4}  Gleichgewichtszwänge

 

Der Satz von Le Châtelier: "Übt man auf ein im Gleichgewicht befindliches System einen Zwang (Temperatur, Druck, Schütteln, elektrischer Strom usw.) aus, so verschiebt sich die Gleichgewichtslage.

 

Vergleich:

Die Populationen von Wölfen und Hasen.

 

Die „Geschwindigkeit“ (1) wie viele Hasen die Wölfe fressen steht der „Ge­schwin­digkeit“ (2) wie schnell sich die Hasen vermehren gegenüber. Beide sind voneinander abhängig und pendeln

sich mit der Zeit in einem Gleich­gewicht ein.

 

Genauso ist es mit den Edukten und Produkten einer reversiblen Reaktion.

Bei einem „Zwang“, wie dem Auftreten von Jägern (3), verschiebt sich das Gleichgewicht.

 

 

                             Edukte          Produkte

 

 

 

Diese Grafik zeigt wie sich ein chemi­sches Gleich­gewicht immer wieder neu einpendelt.

 

Füllen Sie

im Text unten

die Lücken aus.

Je mehr Produkte entstehen, desto mehr Edukte werden ……………….

Die RG der Hinreaktion nimmt ab, weil immer ………….. Edukte zur Verfügung stehen.

Wird auf das System ein Zwang ausgeübt, der die Bildung der Edukte begünstigt, …………..

sich das Gleichgewicht neu ein; es hat dann im neuen Gleichgewicht ……..… Edukte.

Die Bildung von Produkten kann gefördert werden, wenn man auf das System einen ………….

ausübt, der die ….…-Reaktion unterstützt.