Experiment Nr. 13  Kristallwachstum

 

Sicherheitsmassnahmen:

Schutzbrille dauernd tragen.  Evtl. hat Ihr Salz-X ein Gefahrenkennzeichen.

 

Vorinformationen: Jede Gruppe arbeitet mit einem andern Salz, das Sie am Anfang selbst

auswählt und in der Anleitung „Salz-X“ genannt wird.

Salze kristallisieren nach einem eigenen, streng geometrischen Muster aus, wenn sie genug

Zeit dafür haben und das Lösungsmittel Wasser nach und nach entzogen wird oder sich die

Lösung abkühlt. In heissem Wasser ist nämlich mehr Salz löslich als in kaltem. In einer Lösung,

in der schon ein grosser Teil des Wassers verdunstet ist, ist auch nicht mehr alles Salz löslich.

Sättigungsmengen finden Sie auf Wikipedia oder

http://wissen.science-and-fun.de/tabellen-zur-chemie/loslichkeit-anorganischer-verbindungen-2/

 

Salz-X

Natriumchlorid

Kupfersulfat

Aluminium-kaliumalaun

Kaliumchlorid

Magnesium-acetat

x(h)

19 g

30 g

20 g

26 g

100 g

x(RT)

18 g

12 g

7 g

20 g

70 g

 

Durchführung:

Zeitspartipp: Zuerst sofort    - 50 ml entmin. Wasser zum Kochen bringen

                                      - x(h) für Ihr Salz-X abwägen und zum heissen Wasser geben

                                                  - x(RT) abwägen und in 50 ml. Wasser (Raumtemperatur) geben

 

Teil 1 Sättigung bei erhöhter Temperatur: In ein Becherglas mit 50 ml entmin. Wasser geben Sie

die Menge x(h)(für 100 °C) und erhitzen es auf der Herdplatte bis zum Siedepunkt (es muss sich

alles auflösen). Sie lassen es 5 min abkühlen und giessen es dann in einen Plastik­becher, wo

sie es weitere 30 min. ab­kühlen lassen. Während dieser Zeit beginnen Sie am besten mit dem

Teil 2.

 

 

Teil 2 Sättigung bei Raumtemperatur: Wägen Sie die Menge x(RT) von Salz-X ab und lassen es

in 50 ml entmin. Wasser 20 min. lang auflösen. Filtrieren Sie dann den Satz ab (den klaren Teil

abdekantieren). Bestimmen Sie dabei die Menge, die aufgelöst werden konnte, in dem Sie vom

Zugabe­gewicht an Salz-X und dem Gewicht des Filterpapiers das Trocken­gewicht (nach 20 min

im Trockenofen oder 7 Tagen an der Luft) des Sal­zes im Filter­papier subtrahieren. Messen Sie

auch die Raum­temperatur.

 

Teil 3 Kristallwachstum: An einem Faden befestigen Sie einen grossen Start­kristall aus Salz-X.

 Den Faden hängen Sie am anderen Ende an einen Holzstab und positionieren damit den Start-

kristall im Zentrum der abgekühlten Lösung vom Teil 1. Das Resultat beobachten Sie eine

Woche später. Das Proto­koll müssen Sie zu diesem Experiment erst nach 14 Tagen abgeben

(eine Woche später als üblich).

                                                                                                                                             

Fragen:

1.    Wozu wird Salz-X am meisten eingesetzt?

2.    Wie unterscheidet sich die von Ihnen gemessene Löslichkeit bei Raumtemperatur) von

den Angaben im Internet.

3.    Wie gross ist der Startkristall, denn sie eingesetzt haben und wie gross der Kristall am

Ende des Wachstumsprozesses (längste Diagonale messen)?

4.    Zu welchem Kristallsystem gehört Ihr Salz (Salz-X)?

Tipp: Zuordnung mit http://www.chemieunterricht.de/dc2/kristalle/systeme.htm