Experiment Nr. 6  Herstellung eines Wirkstoffs

 

Ein häufig angewendeter Wirkstoff ist Acetyl­salicyl­säure. Er kommt in Medikamenten wie

Aspirin® oder Alcacyl® vor und wirkt gegen Kopf- und andere Schmerzen, in dem er die Blut-

gefässe verbreitern lässt. Den im Schullabor herge­stellten Stoff dürfen Sie aber auf keinen

Fall einnehmen, da wir die Reinheit nicht garantieren können.

 

Veresterung: Wägen Sie 3 g Salicylsäure ab, geben Sie diese in einen Erlenmeyerkolben.

Giessen Sie 7.4 ml Essigsäure­anhydrid dazu und versetzen Sie die Edukte mit 5 Tropfen

konz. Schwefel­säure. Mit dem Wasserbad werden Sie das Gemisch während 12-15 min. bei

50-60 °C halten (sporadisch schwenken).

Reinigung: Danach kühlen Sie das Gemisch auf 0°C (mit Eiswasser). Nebenan kühlt man

auch ca. 50 ml deion. Wasser und giesst 20 ml davon zum Rohprodukt. Die Acetylsalicyl-

säure-Kri­stal­le, die sich dabei bilden (Geduld haben), sind abzufil­trieren und mit kaltem deion.

Wasser (restliche 30 ml) zu waschen (spülen). So entsteht das Produkt Acetylsalicylsäure in

möglichst reiner Form. Das Produkt wird möglichst vollständig vom Filterpapier abgekratzt und

in der (angeschriebenen) Porzellanschale für 15 min. in den Trockenschrank (bei ca. 100 °C)

gelegt. So können Sie die Menge des erhaltenen Produkts wägen.

 

Weshalb spült man nach der Filtration mit Wasser nach? …………………………………………

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Weshalb nimmt man dabei deionisiertes Wasser? ………………………………………………….

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Weshalb nimmt man dabei kaltes Wasser? ………………………………………………………….

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Wie viele mol Salicylsäure haben Sie eingesetzt? ……… mol

    (Summenformel: ………………….molare Masse: …………)

Wie viele mol Acetylsalicylsäure sollten entstehen? ….... mol

Wie viele g Acetylsalicylsäure sollten entstehen? ……….... g

    (Summenformel: ………………….molare Masse: ……...…)

Wie gross war Ihre Ausbeute? (%-Anteil der erhaltenen Pro­duktmenge an der theoretisch möglichen Produkt­menge)

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