Experiment Nr. 8  Herstellung einer Seife

 

Mengenverhältnisse Öl-Lauge

auf 10 g Olivenöl oder Kokosfett:

Rückfettung der Seife

0 %

5 %

10 %

15 %

benötigte Menge NaOH

1.35 g

1.25 g

1.15 g

1.05 g

 

Durchführung:

 

Die abgewogene Menge NaOH wird in 2.5 ml Wasser aufgelöst (Vorsicht: erwärmt sich, ist

stark ätzend). In einer Porzellanschale gebe man zu den 10 g Oliven- oder Sonnenblumenöl

oder Kokosfett die entsprechende Menge an gelöster Natronlauge dazu. Das Gemisch soll

während ca. 3 min. vorsichtig gekocht werden. Zur Kontrolle, ob die Seifenbildung schon

ab­ge­schlossen ist, nimmt man mit dem Glasstab eine Probe heraus und gibt sie in ein

Reagenzglas mit Wasser. Wenn sich die Probe auflöst, ohne dass sich Fetttröpf­chen bilden,

ist alles Fett umgewandelt. Wenn noch zu viel Fett vorhanden ist, soll die Seife noch für ein

paar Minuten weiter­kochen. Eine fertige 0%-rückfettende Seife hat gar kein Fett mehr. Die

Seife soll in dickflüssigem Zustand (oder als Flocken) sein, wenn sie fertig reagiert hat. Sie

kann nach Belieben mit 2-3 Tropfen Duftstoff parfümiert werden.

 

Die Seife kann auf drei verschiedene Arten in ihre Endform gebracht werden:

§ Seifenflocken: Wenn die Seife im kalten Zustand noch zu viel Wasser enthält, kann man

§ ca. 2 g Kochsalz dazugeben um sie auszusalzen. Seifeflocken in Alufolie einpacken.

§ Blockseife: Die Seife wird aus cremigem Seifenmaterial geformt, mit den Fingern zu

§ einem Block oder einer anderen Form geformt. Man kann sie dann ein paar Tage

§ trocknen lassen.

§ Flüssigseife: Geben Sie zu den Seifen­stücken so viel Was­­ser dazu, dass sie so

dick­flüssig ist, wie Sie sich eine Flüssigseife vorstellen. Aufbe­wah­rung in einem

Becher­chen mit Deckel.

 

 

 

                                                 Ein typisches FettmolekülFettmolekül