Von 2003 bis 2013 arbeitete ich an einer Dissertation über die Entwicklung von Atlanten. Ich untersuchte also, wie ein Atlas früher, heute und am besten in der Zukunft aussieht.

Die Dissertation ist publiziert worden und beim Cuvillier-Verlag und bei amazon erhältlich.

ISBN: 987-3-95404-319-4

 

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Auszüge daraus sind unten ersichtlich.

 

 

Die Optimierung von Schul- und Hausatlanten

Analysen und Empfehlungen

 

 

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Auszug1

 

Dissertation

 

Zusammenfassung

 

 

Atlanten verbinden die wissenschaftliche Geographie mit dem allgemeinen Raumverständnis der Menschen. Von Hausatlanten wird erwartet, dass sie die Geographie, wie sie in Medien und Gesellschaft zur Sprache kommt, erklären können. Von Schulatlanten erwartet man, dass sie optimal im Schulunterricht eingesetzt werden können. Die Schwerpunkte der geographischen Forschung, die gesellschaftlichen und medienrelevanten Themen innerhalb der Geographie und des Geographieunterrichts sind in einem ständigen Wandel. So geschieht es schnell, dass die Atlanten an Aktualität verlieren; sie müssen fortlaufend umgestaltet werden. Die Atlanten erfahren eine permanente Weiterentwicklung, indem sie den gegen­wärtigen Anforderungen angepasst werden. Das Streben nach dem Optimum prägt die Atlanten immer wieder neu.

 

In dieser Studie soll ersichtlich werden, welcher Inhalt von Atlanten sich über Jahrzehnte bewährt hat und welcher Inhalt für die gegenwärtige Zeit für einen Atlas optimal ist. Die Frage nach dem optimalen Atlas ist eine Frage nach den geographischen Themen, die in einem Atlas enthalten sein sollen, und in welchem Umfang und Zusammenhang sie dargestellt werden sollen. Um dieser Frage nach­zugehen, wurden 118 Atlanten aus verschiedenen Staaten inhaltlich ana­lysiert. Zudem wurde der Inhalt der Atlanten mit den Anforderungen von Lehrplänen und mit geographischen Themen in Massenmedien verglichen.

 

Es zeigte sich, dass die Atlanten inhaltlich optimiert werden müssen, damit sie dem Gebrauch in der Schule und zu Hause besser entsprechen. Wie ein optimaler Atlas der Gegenwart gesamthaft aussehen soll, wird abschliessend mit einem Inhaltsverzeichnis (Kap. 5) dargelegt. Zudem werden zahl­reiche Karten mit interes­santen und gelungenen Ansätzen herausgegriffen, gegebenenfalls weiter­entwickelt, diskutiert und kommentiert. Diese Studie soll die Atlanten, die schon einen langen Weg der Entwicklung hinter sich haben, auch in ihrer zukünftigen Entwicklung begleiten

 

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Auszug 2:

 

4.6.13 Geoökologie

 

These: In der Darstellung von geoökologischen Belangen haben Atlanten gegenüber der aktuellen Relevanz einen Rückstand.

 

Das Thema Geoökologie wird in Lehrplänen zu 3,1 % als Unterrichtsthema gefordert (vgl. Abb. 3.15 auf S. 53); 4,3 % der analysierten geographischen Medien­berichte betreffen die Geoökologie (vgl. Abb. 3.21 auf S. 67). In den thematischen Atlaskarten erscheint es nur zu 1,4 % (vgl. Abb. 3.21). Man soll die Geoökologie jedoch als be­deutender Teil des physiogeographischen Systems betrachten; die physio­geographischen Karten sind mit 26,6 % die häufigsten thematischen Karten in den Atlanten (vgl. Abb. 4.21 auf S. 91).

 

Die oben genannten Medien­berichte befassten sich vor allem mit ökologischen Katastrophen, welche in kurzer Zeit auftreten und regionale Auswirkungen haben, wie zum Beispiel Ölteppiche oder Chemieunfälle. Langfristige und sehr gross­flächige ökologische Katastrophen wie die Desertifikation oder andauernde Gewäs­ser­ver­schmutz­un­gen werden in Tageszeitungen sehr selten thematisiert. Aktuelle Katastrophen kann ein Atlas nicht anzeigen, weil es eine gewisse Zeit braucht, bis der Atlas herausgegeben ist. Es können aber die Umstände gezeigt werden, die eine ökologische Katastrophe wahrscheinlich machen. Zum Beispiel mit Signaturen zu Kernkraft­werken mit schlechtem Sicher­heitsstandard, grossen chemischen Industriezentren oder gefährlichen Stellen auf den Routen der Öltanker.

 

Ein Entwurf einer solchen Karte ist die Abb. 4.56. Die Geoökologie umfasst nicht nur katastrophale Ereignisse, son­dern alle Zusammenhänge und Ein­flüsse die mit dem Geoökosystem zu tun haben. Wenn in der Schule die Geoökologie behandelt wird, stehen meist langfristige und weit verbreitete anthropogene Ver­änderungen im Vordergrund. Die analy­sierten Lehrpläne erwähnen die Luftver­schmutzung, Deser­tifikation und Klima­veränderung häufig.

 

 

 
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Abb. 4.56: Die Gefährdung durch ökologische Katastrophen (Quelle: K. Weber nach einer Vorlage aus Teikoku’s Atlas, 2002, S. 107). Die latenten ökolo­gischen Katastrophen sind auf einer Karte einfacher einzu­tragen als plötzliche, weil sie vieler­orts bereits eintreffen und viele Parameter langfristig auf eine Kata­strophe hinweisen. In den Massen­medien werden aber vor allem plötzliche ökologische Katastrophen erwähnt, auch für jene gibt es Gebiete mit erhöhtem Risiko. Es sollte mit geoökologischen Karten dieser Art darauf hingewiesen werden.

 


Mit einer Karte wie Abb. 4.56 kann man sich eine Vorstellung darüber machen,

wo es mit grösserer Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft zu ökologischen Kata­strophen kommen wird,

wo ökologische Missstände herrschen,

ob eine aktuelle ökologische Katastrophe die Folge einer Verkettung uner­warteter Zwischenfälle oder andauernder Missachtung von Sicherheitsvor­kehrungen ist.

 

Die Anzahl und Gestaltung thematischer Karten zur Geoökologie in einem Atlas hat nicht nur einen informativen, sondern auch einen warnenden Charakter: Wer einen Atlas gestaltet, trägt die Verantwortung darüber, ob in diesem Atlas Umweltprobleme vor Augen geführt, verharmlost oder ignoriert werden.

 

 

Auszug 3:

 

5 Der optimale Atlas

 

5.1 Inhaltsverzeichnis des optimalen Atlanten

 

Der „optimale Atlas“ ist gleichsam die Synthese der Erkenntnisse aus den Analysen, der kritischen Bewertungen und der daraus entstandenen Ideen. Dieser Atlas soll sowohl als Schul- als auch als Hausatlas dienen. Ein optimaler Atlas kann sich in seiner realen Form der Idealität nur annähern. Auf Grund des raschen Wandels der an einen Atlas gestellten Forderungen, ist ein Atlas jeweils schon veraltet, wenn er herausgegeben wird (egal ob in gedruckter oder digitaler Form). Die Erwartungen der Menschen an einen Atlas sind verschieden. Ein realer Atlas kann auch deshalb nicht perfekt sein, weil zu viele verschiedene Aspekte und Ein­schränkungen bei seiner Verwirklichung berück­sichtigt werden müssen.

 

Neben den inhaltlichen Anforderungen (vgl. Kap. 3.1.1) an einen Atlas, müs­sen auch Einschränkungen berücksichtigt werden, die den Aufbau des Atlanten betreffen:

Die Anteile von Kartenklassen und Themen sind nur in bestimmten Quanten möglich. Es wäre unsinnig, eine Karte mit einer Fläche von weniger als einem Zehntel einer Seite oder eine Weltkarte auf zwei Dritteln einer Atlasseite zu fordern.

Gewisse Themen sollen flächendeckend[1] dargestellt, aber gleichzeitig nicht zu stark gewichtet werden. So zum Beispiel die Bevölkerungsdichte: Sie sollte von allen Gebieten der Erde detailliert gezeigt werden. Die Bevölkerungsdichte­karten erhalten damit aber schon so viel Platz, dass für andere bevöl­kerungs­geo­graphische Inhalte nicht mehr viel Platz bleibt oder die Bevölkerungs­geographie zu dominant im Atlas wird.

Thematische Karten zu physio­- respektive humangeogra­phischen Themen sollten so angeordnet werden, dass sie in Verbindung zueinander betrachtet werden können. (WILHELMI 2004, S. 150-154)

Die The­men sollen in einer sinnvollen Reihenfolge (siehe S. 189) dargestellt werden.

Zudem sollen die Karten auf der gleichen Seite die ganze Seitenfläche füllen.

 

Mit diesem Inhaltsverzeichnis wird ein Atlas mit 100 Seiten[2] beschrieben. Die Gesamtgrösse des Atlanten ist aber von untergeordneter Bedeutung. Da die Seiten­ver­hältnisse der Karteninhalte untereinander relevant sind, kann diese Formu­lie­rung eines optimalen Atlanten auch auf grössere oder kleinere Atlanten projiziert werden. Wie die einzelnen Seiten des optimalen Atlanten für einen europäischen Staat aussehen könnten, wird mit der nachfolgenden Abbildung gezeigt.

Das Inhaltsverzeichnis des optimalen Atlanten zeigt die Kartenklassen, Themen und Karteninhalte in einem quantitativen Verhältnis, wie sie den Anfor­derungen an einen Atlas der heutigen Zeit möglichst gut entsprechen (siehe Kap. 5.3). Zudem wurde das Inhaltsverzeichnis den Rahmenbedingungen eines Atlanten angepasst (zum Beispiel die Aufteilung der Karten auf die Atlasseiten). Die Reihen­folge der Karten, die Grösse der einzelnen Karten und die Gruppierung mehrerer Karten auf der gleichen Doppelseite entsprechen den Einschränkungen (vgl. S. 181) optimal. So ist auch der ganze Atlas in der Reihenfolge aufgebaut, wie sie bereits 1948 postuliert (IMHOF 1948, S. 329) und auch heute in den meisten Atlanten berücksichtigt wird:

Eigener Staat

Eigener Kontinent

Fremde Kontinente

Erdübersichten

Weltall

 

Die Beispiele der Karten­inhalte wurden so gewählt, dass das Kartenthema mit dem entsprechenden Karteninhalt möglichst gut erklärt werden kann. Bei der Auswahl der Karteninhalte wurden drei quantitative Verhältnisse berücksichtigt:

Das Verhältnis der Kartenklassen untereinander.

Das Verhältnis der Themen der thematischen Karten untereinander.

Das Verhältnis der Karteninhalte (Staaten, Grossregionen, Kontinente) unterei­nan­der.

 

Im oben formulierten Atlas (Tab. 5.1 und Abb. 5.1) sind diese Verhältnisse optimal. Unter den exemplarischen Karteninhalten wurden einige für den Beginn des 21. Jahr­hunderts aktuelle Themen aufgenommen (zum Beispiel die Klima­ver­änderung, das Wachstum der Metropolen oder der Verkehr im Alpenraum). Die Verteilung der Themen ist in Abb. 5.2 graphisch dargestellt. Viele Beispiele von guten Karten mussten in diesem knappen Inhaltsverzeichnis weg­gelassen werden, werden aber im Kap. 4 beschrieben.

 

Die topographischen Karten haben im optimalen Atlas (gemäss Tab. 5.1, Version für Europa) mit 28,5 Seiten den grössten Anteil (40,2 % der Kartenseiten, siehe Abb. 5.3). Die Summe der Seitenanteile der thematischen Karten beträgt 28,1 Seiten, dies entspricht 39,6 % der Kartenseiten. Die Wirtschafts­karten neh­men 16,3 % und die geopolitischen Karten 3,9 % der Kartenseiten ein. Die Verteilung der Kartenklassen ist im optimalen Atlas vergleichbar mit jener der analysierten Atlanten (vgl. Abb. 3.2 auf S. 26).

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Abb. 5.1: Schematischer Einblick in den optimalen Atlas (Quelle: K. Weber, 2012).

 

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Abb. 5.2: Die Themen der thematischen Karten im optimalen Atlas (Quelle: K. Weber, 2012). Karten zur Klima- und Stadtgeographie kommen am häufigsten vor.

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Abb. 5.3: Die Kartenklassen im optimalen Atlas (Quelle: K. Weber, 2012). Es werden keine Höhen­schichtenkarten vorge­schlagen, weil die topographischen Kontinentkarten die Höhenschichten als Kartenbasis zeigen.

 

 

 

5.2 Der Aufbau der Karten des optimalen Atlanten

 

 

Die topo­gra­phischen Karten im optimalen Atlas sollen – wenn sie einzelne Regionen, Staaten, oder Grossregionen zeigen – die Bodenbedeckung als Flächen­farbe haben, wenn sie ganze Kontinente zeigen aber auf Höhenschichtenkarten basieren. Deshalb kommen keine separaten Höhenschichtenkarten vor. In allen topo­gra­phischen Karten soll eine Reliefschummerung das Gelände verdeutlichen. politisch-administrative Grenzen sollen in den topographischen Karten gut erkenn­bar aber nicht dominie­rend sein.

 

Die Wirtschaftskarten sollen mit Flächenfarben die landwirtschaftliche Nutzung zeigen. Weiter sollen sie Trans­port­wege, Industrien, Rohstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse, politisch-administrative Grenzen sowie die Wirtschaftszonen im Meer angeben (vgl. Kap. 4.5).

 

Auch die geopolitischen Karten sollen Grenzverläufe und wirtschaftliche Ansprüche im Meer kennzeichnen. Auf dem Land sollen sie ausser den geopolitischen Strukturen keine Inhalte zeigen; das heisst nur die Staaten, Hauptstädte und wenn möglich die politisch-administrativen Untereinheiten (z. B. Provinzen) mit deren Hauptstädten.

 

 


5.3 Die allgemein geforderte Themenverteilung

 

Die Verteilung der Themen unter den thematischen Karten sollte den Erwar­tungen gerecht werden, die die Atlasbenutzenden (Lernende, Schulen, Zeitungs­lesende, Rei­sende, nachschlagende Interessierte und so weiter) an den Atlas stellen. Um die Erwar­tun­gen gesamthaft mit dem Inhalt eines Atlanten vergleichen zu können, wurden alle Anforderungen zusammengenommen.

 

Diese allgemeinen Forderungen werden in dieser Studie gemäss folgendem Berechnungsschlüssel formuliert:

Zu 60 % gemäss den analysierten Lehrplänen.

Zu 20 % gemäss den geographisch relevanten Artikeln in den analysierten Mas­sen­medien.

Zu 20 % gemäss den analysierten Atlanten.

 

Die Lehrpläne wurden am stärksten berücksichtigt, weil sie am stärksten auf den Inhalt von Schulatlanten einwirken (vgl. S. 17). Auch für Hausatlanten sind die Lehrpläne wegweisend, denn die Lehrpläne geben neben didaktisch wichtigen Themen vor allem Themen vor, die für das Allgemeinwissen wichtig sind. Im Geo­graphie­unterricht sollten ja diejenigen geographischen Themen behandelt werden, die auch im Leben bedeutsam sind.

 

Die Analyse der Massenmedien gibt Hinweise darauf, mit welchen Themen die Menschen im Alltag am häufigsten konfrontiert werden (vgl. S. 62). Die The­men­gewichtung in den analysierten Atlanten zeigt, wie stark sich bestimmte Themen in Atlan­ten bewährt haben. Die Atlanten beinhalten in der Regel Karten zu denjenigen Themen, die sich gut darstellen lassen und die den Verkauf der Atlanten be­günstigen. Die Abb. 5.4 zeigt die berechneten, allgemein geforderten Themen­anteile.

 

Die Verteilung der Themen der thematischen Karten im optimalen Atlas ent­spricht der geforderten Verteilung ziemlich gut, wie die Abb. 5.4 belegt. Markante Differenzen bestehen nur bei den Themen geopolitische Geographie, Wirt­schaftspara­meter und Energie. Die geopolitischen Karten wurden in der Analyse nicht zu den thematischen Karten der geopolitischen Geographie gerechnet; sie scheinen mit 3,1 % Anteil gegen­über dem geforderten Anteil von 5,1 % unter­vertreten zu sein. Für das Verständnis der geopolitischen Strukturen[3] sind nicht nur thematische Karten zur geopolitischen Geographie hilfreich, sondern auch geopolitische Karten. Im optimalen Atlas sind zu jedem Kontinent geopolitische Karten vorge­sehen; mit diesen ist das Angebot an Informationen zu den geopolitischen Strukturen gedeckt.

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Abb. 5.4: Die Themen in den thematischen Karten in älteren und jüngeren Atlanten und im optimalen Atlas verglichen mit den allgemeinen Forderungen (Quelle: K. Weber, 2012). Die Themen­gewichtung in den jüngeren Atlanten stimmt besser mit der allgemein geforderten Verteilung (gemäss Kap. 5.3) überein, als jene in den älteren Atlanten. Die thematischen Karten im optimalen Atlas erfüllen die allgemeinen Forderungen am besten.

Ähnliches gilt für die Wirtschaftsparameter. Ihr Anteil von 6,2 % der thematischen Karten im optimalen Atlas wirkt zu klein im Vergleich zu ihrem Anteil von 8,8 % bei den allgemeinen Forderungen. Es darf aber nicht übersehen werden, dass neben den 1,75 Seiten der thematischen Karten zu Wirtschafts­parametern auch 11,5 Seiten Wirtschafts­karten im optimalen Atlas vorliegen. In Wirtschaftskarten werden etliche Wirtschafts­para­meter verständlich und übersicht­lich dargestellt.

 

Gegenüber den allgemeinen Forderungen sind im optimalen Atlas folgende Themen am stärksten übervertreten: Energie, Wasser, Sprachen und Weltall. Einige von ihnen haben einen zu grossen Anteil erhalten, weil sie mit einem Minimum an Fläche gezeigt werden müssen, damit sie überhaupt in sinnvoller Art und Weise dargestellt werden können (vgl. S. 181). Das Thema Weltall zum Beispiel kann mit 0,6 Seiten[4] nicht sinnvoll gezeigt werden. Andere Themen (so die Sprachen, vgl. S. 196) haben eine zeitlose, traditionelle Berechtigung auf einen bestimmten Minimalanteil in einem Atlas.

 

 

Zur ganzen Dissertation



[1] Mit flächendeckend ist gemeint, dass alle Kontinente in dieser Art dargestellt werden.

[2]   Nur bei Atlanten, die für europäische Staaten herausgegeben werden, ist bei diesem Inhalts­verzeichnis die Gesamt­seitenzahl 100. In Atlanten für Staaten eines anderen Kontinents sind die Karten, die im Inhalts­verzeichnis mit einem x vermerkt sind, aufzunehmen. Es kann dafür auf die topographischen, geopolitischen und Wirtschaftskarten zum eigenen Kontinent im Bereich der Seiten 37 bis 64 verzichtet werden.

[3]   Die allgemein geforderte Themenverteilung gibt zum Thema geopolitische Geographie vor allem die Kenntnis von geopolitischen Strukturen vor. Diese werden in den analysierten Lehrplänen explizit ge­fordert. Die Lehrpläne dominieren die allgemein geforderte Themenverteilung.

[4] Die allgemeinen Forderungen beschreiben für einen Atlas mit 100 Seiten 0,6 Seiten zum Thema Weltall.