Tunnel-trampling
Hauenstein
Einem Eisenbahntunnel genau über seiner Röhre entlang laufen.
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Als zweiten Tunnel
überschritten Simon Scherrer und ich den Hauenstein-Basistunnel (8134 m lang).
Am 26.3.2005 starteten wir beim Nordportal in Tecknau. Gleich zu Beginn führt
die Route den bewaldeten und glitschigen Steilhang hinauf auf eine Tafel des
Tafeljura. Auf der Tafel auf ca. 600 m.ü.M. bereitete uns das Überschreiten
von frisch angesääten Feldern Probleme, beziehungsweise ein schlechtes
Gewissen. Bei Kilchberg mussten wir parallel zu einer Fahrstrasse laufen,
genau 10 m nebenan.
Wir versuchten
generell exakt über der Tunnel-Linie zu laufen, gestatteten uns aber bei Schwierigkeiten
einen Toleranz von 20 m (diese hielten wir aber ausnahmslos ein). An der
Strasse zwischen Zeglingen und Wisen begegneten wir einem Lüftungsschacht des
Tunnels. Bald darauf begann der Kettenjura. Steil hinauf und durch zwei
kleine Felsbänder kämpften wir uns auf 800 m.ü.M. Unterwegs fanden wir
unzählige Stacheldraht-Zäune die Weiden vor. |
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Den höchsten Punkt
erreichten wir auf dem Dottenberg auf 900 m.ü.M. Nachher ging es direttissima
den Wald (auch durch Dickicht und Brombeeren) hinab. Vor dem Südportal
standen wir auf einer fast senkrecht abfallenden Felsnase. Etwas östlich (15
m) davon konnten wir das Felsband durch ein Couloir jedoch durchqueren. Das
Südportal bei Olten erreichten wir nach viereinhalb Stunden Wanderung.
Angesichts des Drecks an unseren Kleidern und Schuhen empfehlen wir diese
Tour im Winter zu machen, auch den Bauern zu Liebe. |
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Juratafel südlich
Tecknau
Kilchberg-Kettenjura
Dottenberg-Südhang |
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