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Tunneltrampling

Wasserfluh-Tunnel

 

(Tunnel-Überschreitung als Touring-Art)

 

 

 

 

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Tunnel:

Region: 

Länge: 

Eisenbahnlinie: 

Ostportal: 

Westportal: 

Höchster Punkt im Trampling: 

 

Datum des Tunneltramplings:

Teilnehmer:

Richtung:

Erfolgsquote*:

Aufstieg:

Laufzeit:

 

Wasserfluh Eisenbahntunnel

Toggenburg, Schweiz

3556 m

Rapperswil-Wattwil-Herisau-St.Gallen

Brunnadern, 654 m ü.M.

Lichtensteig, 616 m ü.M.

Neutoggenburg, 1000 m ü.M.

 

02.09.2007

Konrad Weber

von Brunnadern nach Lichtensteig

100%

480 m

2,5 Stunden

 

* Anteil der Tunnelstrecke, die mit weniger als 50 m Abweichung von der Tunnellinie überschritten wurde.

 

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Bahnhof Brunnadern-Neckertal vom Portal

Karte Wasserflue

 

Am Morgen des 2. Septembers 2007 startete ich am Bahnhof Brunnadern-Neckertal. Unweit des Bahnhofs liegt das Ostportal des Tunnels, welches von einer Strasse überquert wird. Hier zweigt die „Tunnelstrasse“ ab, die so nahe an der Tunnellinie liegt, dass sie innerhalb der 20 m-Tolernz benützt werden darf. Während die Tunnellinie eine Rechtskurve macht, durch­schreitet man eine Weide und überwindet ein kleines Nagelfluh-Band. Nach einer weiteren steilen Weide muss man einen steilen Wald hochsteigen, der anfänglich in schlimmer Weise von Brombeeren durchzogen ist. Hat man das Ende das Waldweges auf 800 m ü.M. erreicht, kann man ohne Probleme horizontal durch Wald und Wiese bis zum ersten kleinen Bach gehen. Im Wald westlich des Bachs hilft einem eine Forststrasse weiter hinauf.

 

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Das Ostportal bei Brunnadern

 

Bis zur Gemeindegrenze von Brunnadern sind es hernach nur noch einige Rinder- und Schafweiden, die durch Elektrozäune und eine einfach zu querende Buschhecke unterteilt sind. Im Gemeindegebiet von Oberhelfenschwil beginnt ein steiler und rutschiger Waldabschnitt von über einem km Länge. Gerade der erste Abstieg fordert

 

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Über der Tunnellinie liegt sogar eine Quartierstrasse mit dem Namen „Tunnelstrasse“

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sehr vorsichtiges Gehen. Unterhalb der Ruine Neutoggenburg findet man einen Weg, der der Tunnellinie sehr gut folgt; hier ist man mit 1000 m ü.M. am höchsten Punkt der Tramplingroute. Nach der Geländekante, die den Wald in eine Südsüdwest-Expostition führt, muss man den Weg aber verlassen und auf glitschiger und von Nagelfluhfelsen durchzogener Schrägtraverse absteigen um der Tunnellinie zu folgen. Zuerst quert man einen Fünftklassweg, dann einen Drittklassweg und auf 790 m ü.M. wieder einen Fünftklassweg. Auf dem Rücken zwischen zwei Bächen steigt man ab bis zu deren

Zusammenfluss. Dort überquert man die nächste Gemeindegrenze. Auf der Südseite des Lederbachs durchstreift man Weiden, die von zwei Bächen unterbrochen werden. Der zweite Bach muss etwas oberhalb der Tunnellinie (knapp 20 m) überquert

 

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Das Waldschwil-Gebiet mit den Weiden und der Hecke

Aufstieg auf den Wald zwischen Bitzi und Waldschwil zu

Abstieg durch den steilen Wald auf 960 m ü.M.

werden, weil bei der Tunnellinie ein Abgrund mit Wasserfall vorliegt. Die Hauptstrasse wird überquert und eingangs Lichtensteig bleibt man am besten am Waldrand bis man auf einen Wanderweg unterhalb des Schützenhauses trifft. Mit diesem Wanderweg kann man den nächsten Bach überqueren, jenem der Südseite entlang absteigen und direkt zum Westportal gelangen. Die von mir gewählte alternative Route unterhalb der Kirche ist nicht empfehlenswert. Nach zweieinhalb Stunden Tramplingzeit erreichte ich das Westportal und erfreute mich über den bequemen Viaduktweg direkt zum Bahnhof Lichtensteig.

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Portal West

Westportal in Lichtensteig

Der Zusammenfluss mit dem Lederbach

und der Grenzstein

Blick zurück westlich der Hauptstrasse

 

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