Schiffe-versenken (Spielversion für Blinde)

 

Das Spiel „Schiffe-versenken“ oder „U-Boot-Spiel“ spielt man normalerweise mit Bleistift und kariertem Papier. Wenn eine blinde Person mitspielen möchte, braucht sie zwei Spielbretter, auf denen sie die Position ihrer eigenen Schiffe und die Position ihrer Schüsse markieren kann. Die Sehenden spielen wie gehabt per Bleistift und auf Papier entworfenen Spielfeldern.

 

Ein Fünfer-Langschiff     

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Ein Vierer-Quadratschiff  

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Ein Dreierschiff

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Ein Zweierschiff

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Ein Zweier-Panzerschiff

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Eine Mine

 

Die Spielbretter der blinden Person bestehen je aus 64 Feldern (8 X 8), die am Rand angeschrieben sind (Zeilen: Zahlen 1-8, Spalten: Buchstaben A-H).

In jedem Feld hat es ein Bohrloch, in das ein Holzdübbel (rundes Stäbchen) passt. Des weiteren stehen Schraubenmuttern und Flügelmuttern zur Verfügung, die alle auf die Dübbel passen.

 

Spielregeln: (gemäss Version Weber)

 

Vorbereitungsphase: Jeder Spieler positioniert seine Schiffe auf dem einen Spielfeld (Sehende: Einzeichnen, Blinde: Mit Dübbel stecken). Wir verwenden die Schiffe, wie sie links aufgelistet sind.

 

Blinde markieren ihr Panzerschiff und ihre Mine mit Muttern und Flügelmutter auf den Dübbeln.                                                          

 

Spielphase:  Es geht darum, die Schiffe des Gegners zu versenken, in dem man die einzelnen Felder beschiesst.

Die 2 Spieler erraten in jedem Zug ein Feld, auf dem sie ein Schiff des Gegners vermuten. Der Spieler, der am Zug ist, sagt dabei einfach die Koordinaten des Feldes. Der Gegner antwortet mit einem dieser Begriffe:

„Nicht getroffen“ wenn sich dort nichts auf dem Spielfeld 

      seiner Schiffe befindet.

„Getroffen“ wenn sich dort eines seiner Schiffe befindet.

„Gesunken“ wenn das letzte Feld eines Schiffes getroffen

      wurde.

„Mine!“ wenn sich dort die Mine befand. Daraufhin darf der Spieler, bei dem die Mine getroffen wurde

      im nächsten Zug nicht nur ein Feld, sondern auch eine ganze Zeile oder Spalte wählen, die er auf

      einmal unter Beschuss nehmen will.

 

Das Panzerschiff muss auf jedem Feld zweimal beschossen sein, damit es sinkt. Man gibt aber auch die Begriffe „getroffen“ und beim letzten (der zweite Schuss auf das zweite Feld des Panzerschiffs) Treffer „gesunken“ an.

Die Sehenden markieren auf ihrem zweiten Spielfeld die Koordinaten, wohin sie geschossen haben (ohne Treffer mit Ringlein, bei Treffer mit Kreuzchen, bei „gesunken“ mit einem S). Blinde stecken Dübbel in die Felder des zweiten Spielbretts, auf die sie geschossen haben (bei Treffer legen sie eine Mutter auf den Dübbel, bei „gesunken“ eine Flügelmutter).

 

 

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