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Tunneltrampling |
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Tunnel-Überschreiten: Dieses Projekt ist erst in der
Versuchsphase. Es geht darum, den langen Eisenbahntunnel auf der
Erdoberfläche genau über dem Tunnelverlauf zu folgen. Also genau die Strecke
zu laufen, die die Tunnel-Signatur auf der Landkarte markiert. Bisher wurden
erst der Heitersberg-Tunnel, der Hauenstein-Tunnel,
der Simplon-Tunnel und der Zürichberg-Tunnel überschritten (trampled). |
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Der Simplon-Tunnel ist mit 19'008 m der bisher
längste Tunnel, der von uns überschritten wurden. Wir brauchten dafür auch
drei Tage. |
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Vorgehen: Die Überschreitung ist am besten zu Fuss durchzuführen. Die Jahreszeiten Winter und Frühling
sind für die nicht alpinen Tunnel am besten geeignet, da man dann mit der
Landwirtschaft am wenigsten Schwierigkeiten hat. Für die Alpentunnel ist es
natürlich wichtig, die Schneeschmelze abzuwarten. Trittsichere Wanderschuhe
und genaue topographische Karten sind unerlässlich. Kompass und Höhenmeter
oder GPS kann in monotonem Gelände oder bei Nebel sehr nützlich sein.
Gegebenenfalls ist man in Dickicht froh um Gartenhandschuhe oder eine
Rebschere. Auf Tunnel-tramplings kann man sehr
schmutzig werden. Auf jeder Tour muss vor Ort jeweils abgeschätzt werden, ob
eine Passage zu gefährlich oder unanständig ist; im Zweifelsfalle lieber auf
solche Passagen verzichten. Generell sollten Tunnel-tramplings
mindestens zu zweit unternommen werden. Es muss nicht unbedingt die ganze Strecke des
Tunnelverlaufs überschritten werden. Wenn man einen Abschnitt auslassen und
umgehen muss, so kann man die Tour dennoch registrieren, lediglich mit der
Angaben, wieviele Prozent der Tunnelstrecke
überschritten werden konnten. Generell ist sowieso eine Abweichung von 20 m
auf beide Seiten des exakten Tunnelverlaufs zulässig. Bei Alpentunneln
beträgt die Toleranz sogar 50 m. |
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Die Abbildung links verdeutlicht die Geltung des
überschrittenen Tunnel-Abschnitts. Die Tunnellinie verläuft diagonal durch
den Kartenausschnitt (schwarze Strichellinie). Blau und rot ist die
Marschroute dargestellt. Dort wo die Marschroute rot dargestellt ist, ist der
Toleranz-Abstand von 50 m zum Tunnel eingehalten worden. Die Tunnelstrecke
unter der roten Marschroute gilt somit als überschritten (hier 600 m). Der
Anteil der überschrittenen Tunnel- |
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strecke errechnet sich aus der Division: überschrittene Tunnelstrecke dividiert durch
Gesamtlänge des Tunnels. Ein Anteil von über 80% überschrittener
Tunnelstrecke gilt bei Alpentunnels bereits als erfolgreich. |
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