Einfachste und sicherste Route zum Rifugio Orfalecchio
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Das Rifugio in Orfalecchio ist eine
phänomenal gut gelegene Hütte im unteren Val Grande. Die Hütte ist immer offen
und gratis. Sie verfügt über zwei Stockwerke, einen Ofen, Kochgeschirr, Tisch
und Bänke und ca. 7 Bettgestelle mit einigen Schaumstoffmatten. Die
Wasserversorgung durch einen Schlauch ist nicht immer gewährleistet, man kann
aber in einem nahen Seitenbach Wasser holen (5 min talaufwärts).
Die Hütte in Orfalecchio und die grosse Plattform der Holzwirtschaft
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Karte 1:50'000 Blatt Domodossola
Ausgabe 1963 |
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Orfalecchio
war in der Zeit der Holzgewinnung im Val Grande eine
wichtiger Umschlagspunkt, diverse Ruinen (darunter eine Kirchenruine) und
eine gewaltige gemauerte Plattform erinnern noch heute daran. Auf den
heutigen Karten ist meistens nur ein Weg nach Orfalecchio
eingezeichnet: Der Schluchtweg von Ponte Velina.
Dieser Weg ist zwar spannend aber relativ gefährlich. Es empfiehlt sich
daher, den folgenden, alten, offenbar in Vergessenheit geratenen Weg, über
die Alpe Buè zu benützen. Diese Route startet bei
den obersten Ruinen der Alpe Corte Buè auf 1000 m.ü.M. Zur Alpe Corte Buè kommt man entweder
vom Rifugio Ompio (980 m.ü.M. mit Zufahrtsstrasse) oder von Mergozzo
(204 m.ü.M. mit Bahnhof) via Bracchio,
Vercio und den Grat des Monte Faiè
auf |
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Alpe Buè (im Vordergrund) |
1260 m.ü.M. Der Weg verlässt den Startpunkt Alpe Corte Buè in horizontalem
Verlauf. Sein Trassee ist gut zu erkennen und verläuft regelmässig. Der Weg
geht durch zwei markante, felsige Couloirs; beim ersten ist ein Seil als
Geländer montiert. Zwischen den beiden Couloirs geht es in undichtem Wald
hinab, auch mit zick-zack. Nach den Couloirs
verläuft der Weg leicht abwärts gerade unter den Felsen des |
Ein Stück gut ausgebauten
Weges |
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Wegabschnitt |
Höhenpunktes
1018 m.ü.M. bis auf einen Grat. Dort ist eine Ruine
zu erkennen. Der Weg wechselt im folgenden Abstieg auf einen zweiten Grat und
steigt ein gutes Stück auf jenem ab. Dabei passiert man |
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Eigenartige Konstruktion |
eine
eigenartige gemauerte Konstruktion mit Treppe. Auf ca. 800 m.ü.M. biegt der Weg ins Val Foiera
ab. In steilen Buchenwald, wo das Trassee unter der Erosion und den vielen
toten Ästen gelitten hat, geht es in Kehren an den Bach des Val Foiera hinab. Dieser wird sogleich überquert. Auf der orographisch linken Seite im unteren Val Foiera befindet sich steindurchsetzter Wald, den man
absteigen kann, wie man will (ein eigentlicher Weg ist nicht |
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mehr zu
erkennen, ist auch nicht nötig), am besten im Abstand von 10-30 m zum Bach. Etwa
10 m über dem Hauptbach (Rio Val Grande) trifft man auf den Schluchtweg, der
von hier bis Orfalecchio keine schwierigen Couloirs
mehr aufweist. (vgl. Bericht über die Durchquerung der Val Grande-Schlucht): Bevor die
Schlucht eine felsige S-Kurve macht {Punkt 7} geht der Weg bis ans Bachbett
hinunter (man findet hier auch eine kleine Ebene mit einer Mauer), bleibt
aber |
Wald auf der linken Seite des unteren Val Foiera |
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auf der
linken Talseite. Bereits nach ca. 20 m steigt der Weg vorerst 8 m über das
Bachbett an. Nach kurzer horizontaler Strecke steigt er nochmals 8 m im
Zickzack an (es geschieht leicht, dass man diesen Zickzack verpasst und unter
einem Stamm durch in eine Sackgasse läuft). Nach der Linkskurve in der Ecke
führt der Weg wieder zum Bachbett hinab. Am westlichsten Punkt vor Orfalecchio, dort wo ein Seitenbach (Couloir 24) mündet
steigt der Weg auf ca. 15 m über das Bachbett an; danach (150 m vor Orfalecchio) steigt er kontinuierlich bis Orfalecchio an. Orfalecchio
liegt auf einem Vorsprung etwa 70 m über dem Bach. |
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